Meldung vom Samstag, den 24.07.2010

Jonas Geissler an der Spitze der JU Oberfranken

Helmbrechts/Kronach. Die Junge Union Oberfranken bleibt fest in Kronacher Hand. Auf ihrer Bezirksversammlung hat die Junge Union mit großer Mehrheit Kronachs JU-Kreisvorsitzenden
Jonas Geissler zum Vorsitzenden der JU Oberfranken gewählt. Damit bekleidet nach
Kathrin Alte und
Jürgen Baumgärtner zum dritten Mal in Folge ein Kronacher den Vorsitz der größten politischen Jugendorganisation in Oberfranken.
Im Rahmen einer rührenden Abschiedsrede hatte
Kathrin Alte zunächst ihren Rücktritt als Bezirksvorsitzende bekannt gegeben. Sie habe die Entscheidung aus beruflichen und privaten Gründen getroffen. Die 31-jährige Stockheimerin hatte den Verband seit 2004 geführt. Hinter ihr lägen sechs wunderbare Jahre, in denen sie viele Freundschaften geknüpft, Erfahrungen gesammelt und Veranstaltungen gemanagt habe. Unter lang anhaltendem Applaus wurde
Kathrin Alte schließlich von den Delegierten verabschiedet.
In den folgenden Wahlen setzte sich
Jonas Geissler mit 83 Prozent erfolgreich als neuer Vorsitzender durch. Der 26-Jährige hat Politische Wissenschaft und Geschichte studiert und ist momentan Doktorand in Erlangen. Seit über zehn Jahren ist er in der CSU und Jungen Union aktiv. Seit 2006 steht er an der Spitze des Kreisverbands der JU-Kronach. Seit 2008 ist er Mitglied des Kreistags und Stadtrat seiner Heimatstadt Kronach. Wegen seiner langjährigen Tätigkeit im JU-Deutschlandrat und dem Landesausschuss der JU-Bayern gilt er als überaus gut vernetzt.
In seiner Antrittsrede bedankte sich der neugewählte JU-Chef
Jonas Geissler für die hervorragende Arbeit
Kathrin Altes: „Du hast viel geleistet, den Verband geeint und alle eingebunden.“ Auf dieses Erbe aufzubauen sei keine einfache Arbeit, so Geissler. Diesen Dankesworten schlossen sich auch CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich, JU-Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und JU-Landesvorsitzenden Stefan Müller an.
Mit
Jonas Geissler möchte sich die Junge Union Oberfranken ein neues Profil geben. So kündigte Geissler zunächst eine Imagekampagne an. Die JU sei außergewöhnlich gut aufgestellt, habe eine positive inhaltliche Ausrichtung und sei flächendeckend in Oberfranken vertreten. Dies gelte es nun in der Öffentlichkeit darzustellen. Auch sei es notwendig künftig klare Kante gegenüber der Mutterpartei zu zeigen. „Wir müssen in der Jungen Union so sein, wie wir uns die CSU wünschen“, forderte
Jonas Geissler.



Sonntag, 29.08.2010